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Rezeptverwaltung mit dem Pocketviewer

Allgemeines

Der PV bietet eine Adressenverwaltung, die grundsätzlich auch für andere Zwecke zu gebrauchen ist.

Anhand einer kleinen Rezeptdatenbank soll das zugrunde liegende Verfahren hier vorgestellt werden. Das Vorgehen soll auch nicht als allgemeingültiges Verfahren angesehen werden, sondern vielmehr Anregungen geben, eigene Anforderungen an eine Datenverwaltung zu realisieren.

Natürlich kommt eine solche Rezeptdatenbank nicht an ein ausgefeiltes PC Programm heran, das Import- und Exportmöglichkeiten im Mealmasterformat bietet; dafür ist der PV erheblich leichter in die Küche zu transportieren, als ein Bigtower samt 17 Zoll Monitor ;-)

Erste Schritte

Um mit unserem Projekt zu beginnen, müssen wir zunächst wissen, dass die Adressenverwaltung Kategorien zur Verfügung stellt, die als "Unbenannt" bezeichnet werden. Innerhalb dieser Kategorien können die einzelnen Datenfelder vom Anwender beliebig benannt werden. Welche Felder bei der Erfassung angezeigt werden sollen ist ebenfalls beliebig anpassbar.

Um diese Anpassungen vorzunehmen rufst Du die "Kontakte" auf. Anschliessend tippst Du auf "Menue". Im Menue "Optionen" tippst Du auf "Namen ändern". Hier kannst Du zunächst den Namen der Kategorie "Unbenannt 1" in "Rezepte" umbenennen. Anschliessend werden die einzelnen Felder wie später beschrieben angepasst.

Ein Druck auf den Button "Spei" speichert die Änderungen.

Der Punkt "Führung ändern" im Menue Optionen erlaubt es Dir, nicht benötigte Felder auszublenden. Hierzu musst Du einfach die Checkbox vor dem entsprechenden Feldnamen entfernen.

Die Konfiguration

Eine Rezeptdatenbank könnte z.B. folgende Einträge enthalten:

In den Kategorien "Unbenannt" kann der PV jeweils nur nach dem ersten Feld des Datensatzes sortieren. Also ist grundsätzlich zu überlegen, ob die Rezeptverwaltung nach der Rezeptkategorie oder nach dem Titel sortiert werden soll.

Wird die Rezeptkategorie als erstes Feld verwendet, können die Rezepte z.B. nach "Vorspeise", "Rindfleisch", "Gebäck" u.s.w gruppiert werden. Der Vorteil ist, dass man sich bei der Suche nach einem bestimmten Rezept nicht an den Anfangsbuchstaben des Rezeptes, sondern nur an die entsprechende Rezeptkategorie erinnern muss. Der Nachteil liegt darin, dass bei einem grossen Rezeptbestand die Listenanzeige schnell umfangreich werden kann.

Da der PV eine Suchfunktion für Einträge in der Adressdatenbank besitzt, ist es im Ergebnis nur eine Frage der Bequemlichkeit, welche Methode Du wählst.

Grenzen

Da der PV als Textlänge für einen Kontakteeintrag nur max. 2036 Zeichen erlaubt ist es notwendig, dass Rezepte, die diese Grenze überschreiten aufgeteilt werden. Wenn Du in einem solchen Fall an den Rezepttitel eine laufende Nummer anhängst werden die einzelnen Abschnitte in der richtigen Reihenfolge sortiert, sofern Du den Titel als erstes Feld und damit als Sortierkriterium verwendest.

Längere Texte führen weiterhin dazu, dass sich das Eingabeverhalten erheblich verlangsamt. Es wäre daher zu überlegen, ob die Erfassung eines umfangreichen Rezeptes am PC über das Programm PCSync durchgeführt wird.