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Bedingte Kompilierung

Die bedingte Kompilierung wird über Direktiven im Kompiler gesteuert. Hiermit kannst Du das Ergebnis einer Programmübersetzung vorgeben.

Sinn und Zweck der bedingten Kompilierung liegt darin, dass Du im Quelltext angeben kannst, wie der endgültige Programmcode in Abhängigkeit der Direktive übersetzt wird. Dies bedeutet, dass Du über eine Konstante angeben kannst, wie ein Programm im Endeffekt auf dem PV übersetzt wird.

Klingt kompliziert? Ist es aber nicht ...

Du kannst einen konstanten Wert definieren, der Einfluss darauf nimmt, wie Dein Programm übersetzt wird:

! Test
#IF #pvmodel=1
pv$="PV-x50X"
#EndIf
[weitere Befehle]

#IF leitet den Anfang der bedingten Kompilierung ein, der Wert dahinter (hier die globale Variable PVMODEL%) bestimmt, welche Befehlsfolge übersetzt wird. #EndIf beendet die Bedingung.

Im Beispiel wird also die Variable pv$ nur dann gesetzt, wenn die globale Variable PVMODEL) dem vorgegebenen Wert entspricht.

Es ist somit möglich, die Übersetzung eines OWBasic-Programms davon abhängig zu machen, welche Bedingungen jeweils vorgegeben sind. Unnötiger Quelltext muss damit nicht übersetzt werden.

Als reiner Anwender der OWBasic-Programme mag Dich diese Funktionalität nicht unbedingt interessieren. Programmentwickler werden jedoch die bedingte Kompilierung begrüßen, da hiermit die begrenzten Ressourcen optimal genutzt werden können.